Ein Hauptbestandteil jeder Website ist die Domain. Dabei handelt es sich um einen weltweit eindeutigen Namen der Website, der aus drei Teilen besteht: Subdomain (Third-Level-Domain), Second-Level-Domain (SLD) und Top-Level-Domain (TLD). Jede Domain hat eine entsprechende IP Adresse, dessen Zuordnung sich in einem Domain Name System (DNS) wiederfindet. Domainnamen sind immer mit IP-Adressen verbunden und so kann der Browser durch die Eingabe der Domain die gewünschte Website ermitteln.
Bsp.: Websitenname (Domainname): www.google.com, entsprechende IP-Adresse: 142.250.186.163
Subdomain (Third-Level-Domain) | Second-Level-Domain (SLD) | Top-Level-Domain (TLD) |
www. | .com | |
shop. | beispiel | .de |
Top Level Domain (TLD)
Eine Top-Level-Domain (TLD) bezieht sich auf das letzte Segment des Domainnamens, in unseren Beispielen „.com“ und „.de“. Sie sind die höchste Hierarchiestufe im internationalen Domain Name System (DNS) und sie werden hauptsächlich in zwei Gruppen unterteilt, generische TLDs wie .com, .net, .info, .org und länderbezogene TLDs wie .de, .at oder .uk.
Neueste Domainendungen lassen sich sogar branchenspezifisch anpassen (Bsp.: „.shop“, „.digital“, „.dental“). In der Praxis sind solche Endungen jedoch mit Vorsicht zu genießen, da diese im Suchmaschinenranking von Google zu schlechteren Ergebnissen führen können. Es wird noch einige Zeit vergehen bis sich diese sogenannten nTLD’s in den Suchergebnissen etabliert haben. Bis dahin sollten weiterhin standard TLD’s verwendet werden.
Second Level Domain (SLD)
Die Second Level Domain ist der konkrete Name der Website, in unseren Beispielen „google“ oder „beispiel“. Dieser Name ist frei wählbar (solange er noch niemandem gehört) und darf in Kombination mit der TLD nur einmal im Netz vorkommen.
Subdomain (Third-Level-Domain)
Die Subdomain steht vor dem Domainnamen und wird mit einem Punkt davon getrennt, in unseren Beispielen „www.“ und „shop“. Subdomains funktionieren als Erweiterungen eines registrierten Domainnamens, die eine komplett eigenständige Website darstellen und der SLD zugeordnet sind. Die häufigste Verwendung für eine Subdomain ist die Organisation oder Unterteilung von Webinhalten in eigene Bereiche. Die Subdomain grenzt diese Inhalte von der Hauptseite ab und erschafft eine neue eindeutige Webadresse, ohne dass Sie einen neuen Domainnamen registrieren müssen. Beispiele dafür sind Websites in verschieden Sprachen, wie en.beispiel.de, fr.beispiel.de oder shop.beispiel.de, blog.beispiel.de und andere.